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Surfskating

Nun ist es ja kein Geheimnis, dass ich schon seit einiger Zeit verletzt bin.. Um genau zu sein seit etwa 13 Wochen so ziemlich. Innenbänder angerissen.Und genau so lange stand ich nicht mehr auf meinem Street-Skateboard. Und auch auf meinem Freestyle-Brett nur äußerst selten…

Fragt mich nicht warum, aber irgendwann erinnerte ich mich, dass in meiner Wohnung in einer der hintersten Ecken noch ein ziemlich teures und ziemlich neues Surfskate von YOW rumstand. Ich hatte es damals nach kurzer anfänglicher Euphorie dorthin verbannt, weil ich es nicht fahren konnte… Und ziemlich frustriert war deswegen.

Naja, jedenfalls stand es immer noch da und da ich eh keine Tricks machen konnte derzeit dachte ich, jetzt ist die perfekte Zeit um dem Ganzen nochmal  eine Chance zu geben.

 

Was zeichnet ein Surfskate aus?

  • Größe:
    • Normalerweise zwischen Longboard und Streetskate angesiedelt
    • Zwischen 30″ – 36″
  • Shape: Verschieden. Oft aber einem kleinen Surfboard nachempfunden
  • Achse: Feste Hinterachse, bewegliche Vorderachse. Diese sorgt für das besondere Surf-Feeling
  • Wheels:
    • Meist recht weiche und große Wheels
    • Größe: ab 60 mm Höhe und etwa 36 mm Breite
    • Härte: ab 78A
  • Bekannte Marken:

 

Was ist nun das Besondere daran?

Die vorderen Achsen des Surfskates sind im Vergleich zu regulären Skate- oder Longboards beweglich. Das hilft uns ungemein beim Fahren auf Asphalt das Gefühl zu bekommen, dass wir eigentlich gerade mitten im Atlantik (oder wo auch immer) unsere perfekte Welle surfen. Und das fühlt sich einfach FANTASTISCH an!

Mit Hilfe der beweglichen Achsen können wir z.B. sehr enge Turns fahren und das Brett nicht wie klassisch durch Anschieben (“Pushen”) vorwärts bewegen, sondern durch das sogenannte “Pumpen” (“Pumping”).

 

Was ist “Pumpen” und wie geht das?

Der Begriff “Pumpen” oder “Pumping” kommt direkt aus der Welt des Surfens und bezeichnet eine Art der Geschwindigkeitsgenerierung auf einem Brett (Surfbrett / Surfskate / Longboard etc.).

Um hier wirklich Geschwindigkeit zu generieren bedarf es einem relativ komplexen Zusammenspiel aus Gewichtsverlagerung, Körperrotation und Rhythmus. Das ist am Anfang nicht ganz einfach und genau das war der Grrund, warum ich mein Surfskate bald hinter die Türe verbannt hatte. Aber – es lohnt sich dran zu bleiben! Ich habe für Euch ein Tutorial gefunden, das zwar schlecht gemacht ist, aber mir ernsthaft geholfen hat, weil es nicht nur die Pump-Bewegung zeigt, sondern auch die Vorstufe davon. Wenn man diese eine Zeit lang macht kommt man von ganz alleine in das Gefühl, die Bewegungen werden immer größer und schwuppdiwupp – bekommt man den Dreh raus!

Am Anfang ist es hart, aber wenn man es erst einmal raus hat ist es ein unbeschreibliches Gefühl über den Asphalt zu surfen. Ohne Witz – ich will gleich gar nicht mehr aufhören!

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