Skateboard Helm zum Schutz bei Stürzen
Ausrüstung

Sicher skaten – Helm, Knieschoner & Co.

Ihr skatet oft in München oder Ingolstadt, habt mich aber noch nie gesehen und fragt Euch, ob es mich wirklich gibt? Ja – das tut es! Und – Ihr erkennt mich auch super leicht: denn ich trage so gut wie immer einen Helm und zumindest Schoner für’s Handgelenk. Mindestens. Und bin damit so ziemlich die Einzige in den meisten Skateparks und ergo ziemlich auffällig.

Für mich sind allerdings Helm, Handgelenk- und Knieschoner ein essentieller Teil meiner Grundausstattung und ich würde sie wirklich JEDEM nahelegen. Wie schnell rutschen wir bei einem neuen Trick weg, landen falsch oder wollen besonders cool sein und versuchen deshalb Sachen, für die wir eigentlich noch gar nicht bereit sind? Ganz genau – ziemlich oft! 

Und aus genau diesem Grund möchte ich Euch kurz aufzeigen, welche Ausrüstung ich für wichtig halte, welche Produkte ich selbst nutze (inkl. Produkt-Tests nach und nach) und am Ende gibt es auch noch ein paar “Geheimtipps”, welches ein oder andere Equipment man sich aus anderen Sportarten ausleihen könnte… 

 

Helm – “Riot” von F2

Mein Helm ist eigentlich ursprünglich ein Snowboard-Helm der Marke F2. Da ich ihn ohnehin noch bei mir im Schrank hatte, habe ich ihn quasi für’s Skateboarden recycelt und er erfüllt seine Aufgabe wirklich ausgezeichnet. Nur ein bisschen warm ist er, da er wenige Belüftungslöcher hat.

Einkaufstipp: Solltet Ihr Euch einen Helm zulegen, nehmt besser einen, der für’s Skaten oder ähnliche Sportarten gemacht ist. So habt Ihr eine bessere Luftzirkulation und Euch wird nicht so schnell heiß. Außerdem würde ich einen Helm immer im Laden kaufen, denn für Euren Schutz ist es sehr sehr wichtig, dass der Helm einwandfrei passt – fachkundige Beratung ist hier auf jeden Fall von Vorteil!

 

Handgelenkschoner – “Derby Wrist” von 187

Auch Hangelenkschoner trage ich wirklich immer. So brauche ich keine Angst vor Verletzungen oder Abschürfungen bei Stürzen haben und kann mich – im Fall der Fälle – immer guten Gewissens auf meine Hände fallen lassen. 

Mir gefallen diese Handgelenkschoner sehr gut, da sie wirklich gut verarbeitet sind und der Schoner auf der Innenseite keine Wölbung aufweist. Das ist für mich essentiell, da ich mich gerne auf meine Hände stütze bei Stürzen und mit einem gewölbten Innenteil dabei leicht wegrutschen würde. Das ist aber sicherlich Geschmackssache.

Einkaufstipp: Handgelenkschoner gibt es wie Sand am Meer – in den verschiedensten Ausführungen und Preisstufen. Günstigere Schoner halten oft nicht so viel aus wie die teureren Modelle, aber lasst Euch hier wirklich inspirieren und findet Euren Favoriten.

Produkt-Test: In Arbeit

 


Knie- & Ellenbogenschoner – “Heavy Duty” von REKD

Knie- bzw. Ellenbogenschoner trage ich nicht bei jeder Session, sondern dann, wenn ich z.B. neue Tricks in der Miniramp versuche oder generell neue Tricks, bei denen ich eine hohe Sturzquote erwarte. Aber da bin ich dann jedesmal sehr sehr dankbar, dass so etwas Sinnvolles wie Knieschoner erfunden wurden.

Einkaufstipp: Bei Knieschonern ist es wichtig, dass Ihr sie vor dem Kauf gut anprobiert und Euch auch damit bewegt. Oft schnallt man die Knieschoner nicht nur fest, sondern schlüpft – zum besseren Halt – in eine nur begrenzt dehnbare Art Strumpf. Dieser sollte nicht einschneiden, denn beim Sport schwellen Eure Beine zusätzlich noch ein wenig an und die Schoner können dann schnell unbequem werden.

Produkt-Test: In Arbeit.

 

Schienbeinschoner – Adidas

(Leider gerade nicht auffindbar – daher muss Bild später folgen)

Das ist einer meiner Geheimtipps. Für viele Tricks – gerade am Anfang und auch im Bereich Freestyle-Skaten – sind Schienbeinschoner Gold wert. Da es so etwas im Skate-Bereich leider nicht serienmäßig gibt habe ich mir welche aus der Fußball-Abteilung besorgt – funktioniert prima und schützt mich vor gruseligen Schienbeinschmerzen und vielen blauen Flecken.

Einkaufstipp: Nehmt die Schoner so groß wie möglich, sodass sie möglichst viel von Eurem Schienbein abdecken. Im Fußball geht der Trend eher zu immer kleineren Schienbeinschonern, deswegen seid mutig und nehmt einige Größen größer als normal. Die Schoner könnt ihr meistens mit einem Gummiband festschnallen am Bein, sodass – trotz größerer Größe – alles am gewollten Platz bleibt.

 

Hände bzw. Finger – Reithandschuhe von Covallieri

Und noch ein Geheimtipp für’s Freestyle-Skaten – Handschuhe! Gerade am Anfang, wenn ihr Fliptricks wie Fingerflips etc. immer und immer wieder übt ist die Haut an Euren Fingern dem Griptape Eures Skateboards nicht gewachsen und ist leider viel schneller weg als Euch lieb ist. Da ich diese sehr schmerzhafte Erfahrung leider machen musste habe ich mich an meine alte Reitausrüstung erinnert – hier gibt es griffige Handschuhe aus Kunstleder, die dünn genug sind um das Gefühl in den Fingern zu behalten, aber dick genug, um Eure Finger vor dem Griptape zu schützen. Und wenn dann auch die Handschuhe durch sind – etwas Gaffer-Tape drüber und es kann weiter gehen.

Einkaufstipp: Bleibt bei Handschuhen aus Kunstleder. Die sind günstiger und  auch sofort einsatzbereit, wogegen Echtleder-Handschuhe am Anfang meist steinhart sind. Auch die teuren von Roeckl müssen es nicht zwangsläufig sein (trotz hervorragender Passform!), denn auch den teuersten Handschuh hat Euer Griptape früher oder später auf dem Gewissen..

 

Knöchel – ordinärer Waschlappen

Nein, ich meine das nicht als Beleidigung! Nicht IHR seid die Waschlappen..

Waschlappen sind unsere Freunde. Ehrlich. Einen besseren und günstigeren Schutz für unsere Knöchel gibt es nicht. Ihr wisst, wie sehr es schmerzt, wenn man das Brett in vollem Karacho gegen den Knöchel bekommt. Au au au.. Vor allem in der Miniramp beim Lernen des Rock to Fakie ist mir  das wirklich oft passiert. Bis ich den Waschlappen von zu Hause zusammengefaltet in meinen Socken gesteckt habe und – Voila! – tat es schon nur noch halb so weh. Zugegeben, es sieht etwas merkwürdig aus, wenn man dank des Waschlappens auf einmal dicke Knöchel hat, aber in Kombi mit einer langen Hose fällt das bei mir gar nicht auf und ich freue mich jedes Mal, wenn ich diesem fiesen Schmerz so einfach ein Schnippchen schlagen kann.

Einkaufstipp: Ist – denke ich – hier überflüssig. Das kriegt Ihr hin.

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