Drop In Tutorial Skateboard
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Drop in I Tutorial

Und – hier ist es. Mein erstes Tutorial.Thema: Drop in. Und hoffentlich sehr hilfreich für alle von Euch, die vor einem Drop in vielleicht genauso viel Respekt hatten wie ich am Anfang.

Einige werden sich jetzt vielleicht fragen – “Sie ist doch selbst noch ein Anfänger… Kann sie denn da schon Tutorials machen? Und falls ja – können die was? Schließlich investiere ich ganze fünf Minuten Lebenszeit um das Video bis zum Ende anzuschauen..” Ich kann Euch beruhigen. Ich habe mir den Drop in selbst vor einiger Zeit erarbeitet und weiß deswegen noch GANZ genau, wie ich mich an welcher Stelle gefühlt habe, welche Schwierigkeiten ich beim Lernen hatte und welche Tipps und Tricks mich vorangebracht haben – und welche eben nicht.

Ich habe keine wirklich guten Tutorials gefunden, die z.B. auf Teilschritte eingegangen wären bzw. auf die Tatsache, dass es einfach verdammt viel Überwindung kostet einen Drop-In zu versuchen, wenn man erstmal oben auf der Rampe steht und keine Ahnung hat, was gleich passieren wird. Ein “just commit and do it” hilft da auch herzlich wenig… Die größte Angst hatte ich definitv vor Stürzen. Mit “meiner” Übungsmethode konnte ich mich allerdings langsam rantasten und bin von daher noch – ungelogen! – kein einziges Mal bei einem Drop in gestürzt. Weder in der Lernphase noch danach!

Und diese Methode gebe ich Euch hiermit weiter – also rauf auf die Rampe und auf geht’s!

Im Video breche ich den Drop in auf vier einfache Schritte runter, die Ihr nach und nach üben könnt:

1 Basis – Fahren auf der Ramp

Hier geht es erst einmal nur darum ein Gefühl für Ramps allgemein zu bekommen. Ihr solltet solange auf- und abfahren, bis das ohne Probleme und Wackler möglich ist. Hierbei könnt Ihr auch direkt üben, wie man “pumpt” – also die Geschwindigkeit auf Quarterpipes und in Ramps erhöht. Das ist wiederum wichtig für Eure späteren Tricks in der Miniramp.

2 Die Angst verlieren – In die Rampe fallen lassen ohne Skateboard

Jetzt üben wir uns ein wenig in Überwindung – wir stellen uns auf die Rampe und lassen uns – erst einmal ohne Brett – einfach nach vorne in die Rampe fallen. So bekommen wir ein Gefühl für die zunächst ungewohnte Bewegung. Und ja – es sieht etwas seltsam aus, aber wenn gerade auf dem Platz nichts los ist sieht Euch keiner und ich werde Euch auch nicht verraten.. Ehrenwort!

3 Fast geschafft – In die Rampe fallen lassen mit Skateboard

Jetzt üben wir Schritt 2 mit unserem Skateboard. Die Bewegung an sich kennen wir bereits, es geht jetzt also darum ein Gefühl für das Brett zu bekommen. Wie weit muss ich mich nach vorne lehnen, wie schnell wird das Brett beim Drop in etc.

Wichtig: Wir fahren die Rampe nicht bis zum Ende ab, sondern springen vom Brett ab sobald wir unser Gewicht in die Rampe gegeben haben. So können wir uns langsam vortasten ohne einen Sturz befürchten zu müssen. Vorm Stürzen haben wir meist die größte Angst (mich definitiv mit eingeschlossen) – mit dieser Methode haben wir aber jederzeit die Kontrolle über unseren Körper.

4 Jippie – Der Drop in

Jetzt haben wir alle Basics beisammen und hoffentlich auch schon etwas Selbstvertrauen gesammelt – in uns und unseren tollen Körper, der gleich seinen ersten Drop in meistern wird. Also rauf auf die Rampe, den Kopf kurz mal ausschalten und dann versuchen. Wenn Ihr Euch wackelig fühlt könnt Ihr jederzeit zu Schritt 3 zurückgehen und einfach vom Brett abspringen. Wenn Ihr soweit seid werdet Ihr auf dem Brett stehen bleiben – bis dahin seid nicht zu streng mit Euch und gebt Euch etwas Zeit. Keiner drängt Euch. Und sobald Ihr es geschafft habt – feiert ordentlich! 

 

Wie gesagt bin ich so noch nie gestürzt – kann aber natürlich leider keine Garantie dafür geben, dass es bei Euch auch so sein wird. Ich kann nur sagen: Wenn Ihr so an die Sache – und überhaupt an jede neue Herausforderung – rangeht und sie in Teilstücke zerlegt, könnt Ihr Euch an Neues langsam gewöhnen, habt Erfolgserlebnisse und werdet dadurch immer zuversichtlicher und selbstbewusster. Und das ist alles unglaublich wichtig, um neue Tricks/Herausforderungen zu meistern – denn die Hälfte ist immer auch Kopfsache 🙂

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